V²IB: LECKERBISSEN FÜR BARSCH

Die Gunki V² Serie basiert auf einer spezifischen doppelten Vibration. Beim V²ib wird die charakteristische Vibration durch den Schwanz und durch die feine membranartige Rückenflosse erzeugt. Die einzigartige Form generiert eine kurze Vibration, aber mit einer hohen Bewegungsfrequenz des Schwanzes.

In diesem Beitrag werde ich erklären, wie und warum ich diesen Köder gerne fürs Angeln auf Barsch einsetze.

Ich benutze meistens die 3” (7,5cm) Variante, denn damit kann ich gezielt auf 20+ Barsche fischen. Man kann aber auch die nächste Größe (4,1”, 10,5cm) nehmen. Die schlanke Bauweise des Köders führt dazu, dass der Köder sich beim Nehmen durch den Fisch “faltet” und dementsprechend die Anzahl der verwerteten Anbisse echt gut ist, auch bei den größeren Exemplaren.

Wenn das Wasser klar ist, die Sonne scheint und die Barsche Köderfische jagen, verwende ich gerne natürliche Farben, wie Gremille, Salt and Pepper oder White Snow Blue Flake,

Ist das Wasser trübe, oder sind die Lichtverhältnisse schlecht, wird es Zeit, agressivere Farben, wie Orange Chart Belly oder Hot Fire Tiger, einzusetzen, aber... ich muss zugeben, dass meine Lieblingsfarbe Lime Chart Pink ist.

Ich glaube stark an die farbliche Abstimmung zwischen Köder und Bleikopf, obwohl es sich manchmal bezahlt macht, gegen die Strömung zu schwimmen und sich für einen Kontrast zu entscheiden, z.B. ein hellgefärbter Bleikopf und einen natürlichen Körper. Auch die Wahl des Gewichts und die Form des Bleikopfes sollte man nicht unterschätzen. Dank der großen Auswahl an Bleiköpfen im Programm von Pezon & Michel, sind wir da aber mehr als verwöhnt! Die besondere Form der  V²ib – eine Mischung aus Shad und Finesse – macht den Köder ideal für zwei sehr unterschiedliche Formen der Köderführung. Für eine Führung im Shadstil verwende ich G'Round Bleiköpfe von 5 bis 8 Gramm. Für eine Führung in Darting Finesse Manier, wie beim Gunki Kiddy, nehme ich 5 bis 7 Gramm schwere G'Slide Bleiköpfe.

Ich würde keine schwereren Köpfe bei den 3” langen Ködern nehmen, denn die Länge des Hakens zerstört die Schwimmaktion des Köders. Bei der 4,1” langen Variante sind Bleiköpfe von 10 Gramm und mehr kein Problem. Da die Barsche wirklich sehr gut auf schnell tauchende Köder reagieren, ist es wichtig, die optimale Kombination von Gewicht des Bleikopfes und Schwimmaktion zu finden. Der G'Skull ist eine gute Wahl, wenn die Fische auf schnell tauchende Köder reagieren, denn dank des niedrigen Schwerpunkts geht er sehr schnell nach unten, so bald man die Spannung auf der Schnur lockert.

Der V²ib ist auch ein großartiger Köder fürs Angeln an zugewachsenen und steinigen Stellen, denn der Körper passt perfekt zu Texas Style Bleiköpfen und Haken. Genau das Richtige für die Zonen, wo jeder normal denkende Mensch niemals einen Köder hinwerfen würde!

Egal welchen Bleikopf ich verwende, ist meine Köderführung ausnahmslos gleich. Eine auf und ab Aktion im Mittelwasser, oder, wenn nah am Grund, durch Bodenkontakt. Die Form des Kopfes macht den Rest. Entweder schwimmt der Köder gerade, oder dartet.

Was das übrige Material betrifft, empfehle ich M bis ML Ruten von mindestens 2,10m Länge um die Aktion des Köders zu kontrollieren. Die richtigen Ruten dafür im Gunki Programm sind die Shigeki S210M/ML, Iron-T S210ML und S228M.

Eine 200er/250er Rolle, versehen mit 0,11 bis 0,13mm Slide Braid oder Color Braid, bringt die perfekte Balance der Kombo.

Ein Vorfach von 0,17 bis 0,24mm Ice Fluorocarbon für maximale Diskretion nicht vergessen. Ich nehme meistens 0,22mm, selbst wenn das Wasser glasklar ist. Ich habe noch nie festgestellt, dass es deswegen weniger Anbisse gab und der “stärkere” Durchmesser gibt mir die Möglichkeit auch in schwierigen Situationen den Fisch zu kontrollieren und auch größere Fische als Barsche zu landen, denn dieser ist nicht der Einzige, der den Gunki V²ib nehmen wird...

Dieser Köder wurde direkt einer meiner Lieblinge für das Barschangeln und mit der Zeit auch für andere Fischarten. Wenn Du also nur einen Barschköder auswählen dürftest, sollte es der V²ib  sein!

 

Bis bald

Alex