FRÜHJAHRS RAPFEN OHNE BLECH

Mit steigenden Temperaturen widme ich mich so langsam den Rapfen und lasse den Zander und Barschen erst mal die nötige Ruhe, um sich auf das Ablaichen vorzubereiten. Man braucht keine Unmengen an Ködern mitschleppen, lediglich die, womit man weit werfen und schnell große Flächen absuchen kann. Gunki Jigger 42S und 55S sind perfekt dafür geeignet, aber diese werde ich erst später in der Saison einsetzen. Im Frühling sind Gummifische, wie der neue Gunki Whiz in 7,6 und 10cm die perfekte Wahl. Dies ist ein Köder, der schön schlank ist und genau in das Beuteschema der Rapfen passt.

Man benötigt nicht viel.  Hardmono und Fluorocarbon, Fast Lock Snaps, Zange und Köder passen perfekt ins Gunki Walk-Bag und es ist noch genug Platz übrig, um auch andere Dinge zu verstauen.  Ich verwende gerne das Fluorocarbon ICE in den Stärken 0,265 und 0,29mm, gerade auch weil die Rapfen es schaffen, Schnüre unter 0,25mm sprengen zu lassen! Wenn mit vielen Muschelbänken zu rechnen ist, verwende ich das Spezialist Hardmono 0,30mm, das etwas abriebfester ist.

Ich setze in dieser Jahreszeit auf Gummifische und der Gunki Whiz 76 und 100 aus dem Think Finesse Programm sind absolut perfekt. Ich montiere sie am 17 und 21 Gramm Kopf . Das ist die bessere Wahl, um die Rapfen zu überlisten. So schwer? Die Rapfen stehen hier am Rhein sehr weit an der Strömungskante und es muss teilweise 70 bis 80 Meter geworfen werden, um an diese heran zu kommen.

Damit ich diese Weiten mühelos bewältige, verwende ich die neue Gunki Yurai S270-XH. Mit einer Länge von 2,70m und einem Wurfgewicht von 14 bis 55 Gramm optimal für diese Distanzen. Mit ihr kann man auch die schnellen und harten Fluchten optimal abpuffern, die unsere Rapfen hier im Fluss schon hin und wieder hinlegen.

Auf Grund der noch niedrigen Wassertemperaturen sind die Fische noch nicht besonders aktiv und werden auch nicht auf schnell geführten Hardbaits, wie die hervorragende Gunki Jigger 42S und 55S reagieren. Versucht einfach so weit wie möglich in die Flussmitte zu werfen. Den Köder absinken lassen und sobald dieser den Boden berührt, anfangen einzuholen. Man sollte den Köder ziemlich nah am Grund und langsam führen. Hierbei lässt sich der Gunki Whiz am Jigkopf einfach über Grund schleifen und verleitet die Rapfen zum Anbiss. Versucht verschiedene Modelle bis die Rapfen den Köder attackieren!

Hardbaits punkten hier jetzt noch nicht, da die Fische meistens außer Reichweite stehen und man diese mit schwereren Ködern besser erreichen kann. Mit steigender Wassertemperatur und erhöhter Fischaktivität, werden aber auch diese Köder zum Einsatz kommen. Aber darüber schreibe ich bei ein nächsten Gelegenheit.

Also, probiert es… denn es lohnt sich !


Tight Lines

Euer Stephan